/#himbeerschokotorte

#himbeerschokotorte

Gib uns einen Anlass zum Backen und wir verwandeln die Küche in ein Chemie-Labor. Was sich vom Rezept her durchaus leicht anhört, endet bei uns in diesem Fall fast in einem Desaster. Doch der Reihe nach:

Zuerst startet unser Vorhaben mit einer Inspiration: http://kaffeeundcupcakes.de/schoko-himbeer-torte-mit-cremiger-ganache/ So eine Torte beeindruckt und klingt von den Zutaten her äußerst versprechend. Das Grundrezept kann man soweit übernehmen. Der Biskuitboden schmeckt am Ende herrlich schokoladig, ohne den Kuchen dabei zu dominieren. Schaut doch einfach beim Originalrezept vorbei; die Anleitung führt gelingsicher zu einem guten Resultat. Bei uns hat sich vor dem Zerteilen des Biskuitbodens ein vorheriges kreisrundes Einschneiden mit dem Messer bewährt, da der Boden dann keinesfalls mehr brechen kann.

Kommen wir nun zur ersten Abwandlung. Da wir keine 20er Springform zur Verfügung hatten sondern nur eine 24er, haben wir die Mengenverhältnisse gleichmäßig angepasst.

Es empfiehlt sich dann, bei der Swiss Meringue Cream die doppelte Menge zu veranschlagen. Falls jemand vorhat, eine Küchenmaschine zu nehmen, um den Eischnee zu schlagen: Nimm lieber ein Handrührgerät, um den perfekten Zeitpunkt der Steifigkeit abzupassen. Die Himbeeren müssen vor dem Hinzugeben nicht unbedingt durch ein Sieb gedrückt werden; von den Kernen ist kaum etwas in der Torte zu spüren.

Abwandlung Nummer drei: Um Gottes Willen bitte keine zu fetthaltige Ganache, wie im Rezept angegeben. Der Klassiker: Es ist Samstag, 23.00h und man will eigentlich nur noch den letzten Arbeitsschritt beenden. Und Zack, mehrere Stunden Arbeit verwandeln sich in einen erdbraunen, unästhetischen Haufen. Lösung: die Ganache, die sich irgendwie auf der Torte halten konnte wieder runter kratzen und den Kuchen ausgiebig mit Kakaopulver bestäuben. Das Ergebnis seht ihr oben :)